Als Ergänzung zum normalen Blutzucker-Messen gibt es den HbA1c-Wert. Er wird normalerweise beim Arzt gemessen und zeigt im Gegensatz zur Blutzucker-Messung einen längerfristigen Trend an. Der HbA1c-Wert wird in Prozent angegeben, der Zielwert für Diabetiker liegt bei 6%-7%.
Eine Blutzucker-Messung zeigt nur den Jetzt-Zustand an. Da der Blutzucker aber, abhängig von Bewegung, Ernährung und Medikamenten, ständigen Schwankungen unterworfen ist, braucht es einen Durchschnittswert. Diesen liefert der HbA1c-Test. Dabei wird gemessen, wieviel Zucker den roten Blutkörperchen im Blut anhaftet, die eine Lebenszeit von ungefähr drei Monaten haben. Je höher der Blutzuckerspiegel, desto mehr Zucker findet sich an den roten Blutkörperchen. Damit lässt sich eine Aussage über den Durchschnitt der letzten drei Monate machen. Studien* haben gezeigt, dass selbst kleine Senkungen des HbA1c-Wertes deutliche positive Auswirkungen auf die Gesundheit der Diabetiker haben. Ein tiefer HbA1c-Wert verhindert Komplikationen des Diabetes wie Augenerkrankungen sowie Nieren- oder Nervenstörungen. Es wird deshalb empfohlen, den Test zwei bis vier Mal pro Jahr zu machen.

Das ABC des HbA1c. Artikel aus unserem Magazin Diabetes Aktiv zum Download als PDF.