Ernährung

Die Ernährung ist für jeden Diabetiker ein zentraler Aspekt seiner Therapie. Wieviel Fett, Kohlenhydrate und Eiweiss sein Essen beinhaltet, entscheidet zusammen mit dem Insulin oder den Medikamenten, wie sich der Blutzucker-Spiegel entwickelt.
80% der Typ2-Diabetiker sind übergewichtig. Bluthochdruck und Fettstoffwechselstörungen (metabolisches Syndrom) sind zusätzliche, negative Faktoren, die ebenfalls von der Ernährung abhängig sind.

Zurückhaltung anstatt Verbote

Früher tendierte man dazu, Diabetikern gewisse Nahrungsmittel zu "verbieten". Daraus entwickelte sich ein grosser Markt mit Diabetiker-Nahrung, zum Beispiel Süssigkeiten ohne Zucker. Heute gilt eher die Devise: Essen ja, aber mit Zurückhaltung. Der Diabetiker soll also auch geniessen können, gleichzeitig aber wissen, wo seine Grenzen liegen. Dasselbe gilt auch für den Alkohol, dessen Wirkung auf den Blutzucker oft schwer einzuschätzen ist.

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